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title: Die 7000-Stunden-Regel erklärt
description: Senken Sie Ihre Netzentgelte um bis zu 90 % mit der 7.000-Stunden-Regel – dank PV-Anlage & Speicher Lastspitzen glätten und Stromkosten massiv reduzieren.
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# [Die 7000-Stunden-Regel erklärt](https://blog.akkusmart.de/die-7000-stunden-regel-erklärt)

 Geschrieben von [Marco Greinke](https://blog.akkusmart.de/author/marco-greinke) | Aug 12, 2025 8:22:21 AM

In vielen energieintensiven Betrieben machen die Netzentgelte einen erheblichen Teil der Stromkosten aus. Die 7.000-Stunden-Regel hilft, diese Belastung deutlich zu senken, indem sie gleichmäßige Lastprofile belohnt.

## Die 7.000-Stunden-Regel – was ist das?

Unternehmen mit einem Jahresstromverbrauch ≥ 10 GWh und mindestens 7.000 Volllaststunden können individuelle, stark reduzierte Netzentgelte beantragen. Die Volllaststunden sind die theoretischen Stunden, in denen das Unternehmen mit seiner maximalen Leistung aus dem Netz versorgt wäre.

## Anwendung der 7.000-Stunden-Regel zur Reduzierung von Netzentgelten

Unternehmen, die mindestens 10 GWh Strom pro Jahr aus dem öffentlichen Netz beziehen, können bei Erreichen von 7 000 Volllaststunden (h) deutlich reduzierte Netzentgelte beantragen. So gehen Sie vor:

1. **Verbrauch und Spitzenlast ermitteln:** Sammeln Sie Ihre Jahresverbrauchsdaten (kWh) und die maximale Netzbezugsleistung (kW) aus Ihrem Energiemanagementsystem.
2. **Volllaststunden berechnen:** Teilen Sie den Jahresverbrauch durch die Spitzenlast. Beispiel: 12 000 000 kWh ÷ 2 000 kW = 6 000 h.
3. **Lastprofil glätten:** Installieren Sie eine PV-Anlage und/oder einen Gewerbespeicher, um Überschussstrom selbst zu nutzen und bei Lastspitzen abzugeben. So reduzieren Sie Ihre gemessene Spitzenleistung auf z. B. 1 714 kW und erreichen 12 000 000 kWh ÷ 1 714 kW ≈ 7 000 h.
4. **Nachweis und Antrag:** Dokumentieren Sie Ihre Jahresdaten sowie die technische Auslegung von PV und Speicher und reichen Sie den Antrag auf individuelle Netzentgelte bei Ihrem Netzbetreiber ein.

Erreichen Sie 7 000 Volllaststunden, sinkt Ihr Netzentgelt auf nur 20 % des regulären Satzes – das entspricht einem Nachlass von 80 % und führt zu erheblichen Einsparungen.

## Rechenbeispiel: So sparen Sie durch die 7000Std- Regel

Ein Betrieb bezieht 12 Mio. kWh und meldet 2 000 kW Spitzenlast – das sind 6 000 Volllaststunden (12 000 000 kWh ÷ 2 000 kW). Mit einer PV-Anlage, die 2 Mio. kWh liefert, und einem Speicher, der 286 kW Spitzenleistung abfängt, reduziert sich der Netzbezug auf 10 Mio. kWh und die Spitze auf 1 714 kW. So erreicht man 10 000 000 kWh ÷ 1 714 kW ≈ 5 833 h Netz plus 2 000 h Eigenstrom = 7 833 Volllaststunden – also über 7 000 h und damit den maximalen Rabattsatz.

## Rolle von PV-Anlagen und Gewerbespeichern

## Vorteile für Unternehmen

 

 

 

## Fazit

Mit einer maßgeschneiderten Kombination aus PV-Anlage und Gewerbespeicher lassen sich Lastspitzen reduzieren und Volllaststunden optimieren. So nutzen Unternehmen die 7.000-Stunden-Regel optimal, um ihre Netzentgelte um bis zu 90 % zu senken – ein starker Hebel für nachhaltige Kosteneinsparungen.

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