Peak Shaving mit Batteriespeicher: Lastspitzen reduzieren, Energiekosten senken und die Wirtschaftlichkeit steigern.
In vielen Unternehmen bestimmen nicht der gesamte Stromverbrauch, sondern kurze Leistungsspitzen die Höhe der Stromkosten. Genau hier setzt die Lastspitzenkappung (Peak Shaving) an. Ein intelligenter Batteriespeicher gleicht diese Spitzen automatisch aus und senkt so die leistungsabhängigen Netzentgelte. Das Ergebnis: planbare Energiekosten und häufig eine Amortisation innerhalb weniger Jahre.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Peak Shaving funktioniert, welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten und warum eine individuelle Planung entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg ist.
Bei der Lastspitzenkappung wird die maximale Leistungsaufnahme eines Unternehmens gezielt begrenzt. Steigt der Strombedarf über einen definierten Grenzwert, stellt ein Batteriespeicher kurzfristig zusätzliche Leistung bereit. Dadurch sinkt der Leistungsbezug aus dem öffentlichen Netz – und mit ihm die leistungsabhängigen Netzentgelte.
Unternehmen profitieren dabei mehrfach:
Peak Shaving ist heute ein wichtiger Bestandteil moderner Energiemanagementsysteme und eignet sich besonders für Unternehmen mit schwankenden Lastprofilen.
Herzstück der Lösung ist ein Batterie-Energiespeichersystem (BESS), das von einem intelligenten Energiemanagementsystem (EMS) gesteuert wird.
Das EMS überwacht den Stromverbrauch kontinuierlich. Droht die definierte Leistungsgrenze überschritten zu werden, stellt der Batteriespeicher innerhalb weniger Sekunden die fehlende Leistung bereit. Sinkt der Strombedarf wieder, lädt sich der Speicher – beispielsweise mit überschüssigem PV-Strom oder günstigem Netzstrom – automatisch nach.
Besonders wirtschaftlich wird Peak Shaving, wenn Batteriespeicher, Photovoltaikanlage und Lastmanagement intelligent miteinander kombiniert werden. So lassen sich Lastspitzen reduzieren und gleichzeitig Eigenverbrauch sowie Wirtschaftlichkeit erhöhen.
Jedes Unternehmen besitzt ein individuelles Lastprofil. Deshalb beginnt eine wirtschaftliche Speicherlösung immer mit der Analyse der vorhandenen Lastgangdaten. Sie zeigen, wann Lastspitzen auftreten und wie groß der Speicher tatsächlich sein muss.
Für die Auslegung sind zwei Werte entscheidend:
Ein größerer Speicher ist nicht automatisch die bessere Lösung. Eine präzise Dimensionierung verhindert unnötige Investitionskosten und sorgt dafür, dass der Speicher wirtschaftlich arbeitet.
Das Energiemanagement übernimmt anschließend die automatische Steuerung und passt den Einsatz des Speichers kontinuierlich an den tatsächlichen Energiebedarf an.
Ein metallverarbeitender Betrieb verzeichnete regelmäßig hohe Lastspitzen beim gleichzeitigen Anlauf mehrerer Produktionsanlagen.
Nach der Analyse der Lastgänge wurde ein Batteriespeicher mit intelligentem Energiemanagement installiert. Die Lastspitzen konnten dadurch um mehr als 400 kW reduziert werden. Das Unternehmen senkte seine leistungsabhängigen Netzentgelte deutlich, nutzte mehr eigenen Solarstrom und machte seine Energiekosten langfristig besser planbar.
Ähnliche Lastprofile finden sich in vielen Industrie- und Gewerbebetrieben – beispielsweise in der Logistik, Lebensmittelproduktion oder Kunststoffverarbeitung.
Die Wirtschaftlichkeit hängt vor allem von der Höhe der Netzentgelte, dem Lastprofil und der richtigen Speichergröße ab.
Ein vereinfachtes Beispiel:
Beträgt der Leistungspreis 120 Euro pro Kilowatt und Jahr und reduziert ein Unternehmen seine Jahreshöchstleistung dauerhaft um 500 kW, ergibt sich allein daraus eine jährliche Einsparung von rund 60.000 Euro.
Zusätzliche Einsparpotenziale entstehen durch:
Je nach Ausgangssituation amortisieren sich Batteriespeicher häufig innerhalb von drei bis sieben Jahren.
Standardlösungen führen selten zum besten Ergebnis. Jedes Unternehmen hat andere Produktionsprozesse, Lastprofile und wirtschaftliche Ziele.
Bei AkkuSmart beginnt jedes Projekt deshalb mit einer detaillierten Analyse der Verbrauchsdaten. Auf dieser Grundlage werden verschiedene Speichergrößen simuliert und hinsichtlich Investitionskosten, Einsparpotenzial und Amortisationszeit bewertet.
Daraus entsteht ein maßgeschneidertes Gesamtkonzept, das Batteriespeicher, Photovoltaik, Energiemanagement und – falls vorhanden – Ladeinfrastruktur optimal miteinander verbindet. So erhalten Unternehmen eine Lösung, die technisch sinnvoll und wirtschaftlich überzeugend ist.
Lastspitzen verursachen in vielen Unternehmen unnötig hohe Stromkosten.
Mit einer intelligent geplanten Lastspitzenkappung lassen sich leistungsabhängige Netzentgelte dauerhaft reduzieren, ohne Produktionsprozesse zu beeinträchtigen.
Entscheidend ist dabei nicht allein der Batteriespeicher, sondern das Zusammenspiel aus Lastganganalyse, intelligenter Steuerung und einer passgenauen Systemauslegung. Nur wenn Speicher, Photovoltaikanlage und Energiemanagement optimal aufeinander abgestimmt sind, lässt sich das volle Einsparpotenzial ausschöpfen.
AkkuSmart begleitet Unternehmen auf diesem Weg von Anfang an.
Beginnend mit der Analyse der Lastgangdaten entwickeln wir ein individuelles Energiekonzept, simulieren verschiedene Speichergrößen und bewerten transparent die zu erwartenden Einsparungen sowie die Amortisationszeit. Auch die Integration von Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und Energiemanagement wird von Anfang an mitgedacht – für eine wirtschaftliche und zukunftssichere Gesamtlösung.
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